Klimastreikleuchtturmfilm: Unterschied zwischen den Versionen

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== Akt 1 & 2 ==
 
== Akt 1 & 2 ==
Absicht, Ziel, Kontext, Diskussionen & Fotos folgen
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''“In mir schreit etwas. Ein schriller Schrei der Ungerechtigkeit. Der Selbstzerstörung. Aber meist erstickt er, bevor ich ihn nach aussen tragen könnte. Er wird erstickt im gnadenlosen Spektakel des Alltags. Er drückt von den Werbekampagnen. Er drängt im permanenten Kampf um Aufmerksamkeit. Wie also, hör ich meinem eigenen Weltschmerzschrei zu? wie können wir unserem Schreien zuhören?”'' 
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Überflutende Inhaltslosigkeit auf Werbeplakaten in der Stadt Zürich. Menschen, die daran vorbei gehen, um ihren alltäglichen Verpflichtungen nachzugehen - um zu leisten. Solche Bilder zeigen im ersten Akt die Ausgangslage unserer Gesellschaft auf.
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Das Zitat am Ende des ersten Aktes spricht den Kern des Problems der Klimakrise an und geht über die harten Fakten, die viele von uns kennen, hinaus.
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Wir hören mehreren jungen Menschen zu, die sich über dieses Kernproblem Gedanken machen. ''Wo'' liegt das Problem? Die jungen Menschen, die sich in verschiedenen Plenen, in den nationalen Treffen oder vor der Reithalle in Bern zusammenfinden, erkennen, dass uns der Kapitalismus, der Konsum und das Streben nach Materialismus am Ende des Tages nicht erfüllt und unsere Lebensgrundlage sogar zerstört. Was wir als Bewohner dieses Planeten wirklich wollen sind Dinge, die unser Leben langfristig reicher machen. Verbindung zu anderen Menschen, Zugehörigkeit und Akzeptanz in einer Gemeinschaft, Geben können - nicht nur nehmen.
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Diese Themen beschäftigt die Klimajugend in der Schweiz. In diversen Treffen des Klimastreiks Schweiz wird von sozialen Revolutionen und Gesellschaftswandel geredet. Änderungen, die nötig sind, um die grosse Herausforderung, vor der wir stehen, anzugehen.
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Die ersten zwei Akte sind selbstreflexiv. Während dem wir verschiedene Menschen im Film kennenlernen und sehen, was diverse Arbeitsgruppen machen und wie sie zusammenarbeiten, schauen wir parallel auch dabei zu, wie dieses Material dann vom Filmteam im Schnittraum angeschaut und besprochen wird. Das Team überlegt sich, in welcher Form der Film präsentiert werden kann, wie er eine möglichst grosse Wirkung auf alle Zuschauer haben kann. Dieser Film soll Menschen zu Diskussionen anregen und zwar so, dass Mensch seine*ihre Ideen dazu mit den Menschen teilt, die dabei neben einem sitzen. Egal, ob Mensch die Person neben sich kennt, oder nicht. Was dann im Kinosaal auf der Mikroebene passiert, steht dafür, was der Film in einer Gesellschaft auslösen möchte: Das Zusammenkommen von verschiedensten Menschen mit verschiedensten Hintergründen, die gemeinsam ein Ziel verfolgen wollen: Eine lebenswerte Zukunft zu gestalten.
  
 
== Akt 3 ==
 
== Akt 3 ==

Aktuelle Version vom 4. Dezember 2019, 23:55 Uhr

Film Still Schnägg.jpg

Dieser Artikel handelt vom Klimastreikleuchtturmfilm und davon, wie er entsteht. Er erzählt die Geschichte hinter der Idee zum Film, teilt aus dem Leben der Arbeitsgruppe ums Filmprojekt herum, spricht über das Medium Film und über den Inhalt dieses Filmes. Es ist ein Film über den Klimastreik Schweiz, von Klimastreikenden für Klimastreikende (sowohl aktive als auch (noch) passive). Da der Klimastreik eine junge, basisdemokratische und gleichzeitig sehr schnelle und aktive Bewegung ist, ist eine Rolle des Films die des Leuchtturms: Er stellt einen fixen Ort dar, ein Narrativ, das die verschiedenen Aktionen und Menschen verbindet und die Geschichten der Bewegung verständlicher macht – auch für die Bewegung selbst. Die SubWG Klimastreikleuchtturm ist eingegliedert in die WG Education & Values.

Akt 1 & 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

“In mir schreit etwas. Ein schriller Schrei der Ungerechtigkeit. Der Selbstzerstörung. Aber meist erstickt er, bevor ich ihn nach aussen tragen könnte. Er wird erstickt im gnadenlosen Spektakel des Alltags. Er drückt von den Werbekampagnen. Er drängt im permanenten Kampf um Aufmerksamkeit. Wie also, hör ich meinem eigenen Weltschmerzschrei zu? wie können wir unserem Schreien zuhören?”

Überflutende Inhaltslosigkeit auf Werbeplakaten in der Stadt Zürich. Menschen, die daran vorbei gehen, um ihren alltäglichen Verpflichtungen nachzugehen - um zu leisten. Solche Bilder zeigen im ersten Akt die Ausgangslage unserer Gesellschaft auf.

Das Zitat am Ende des ersten Aktes spricht den Kern des Problems der Klimakrise an und geht über die harten Fakten, die viele von uns kennen, hinaus.

Wir hören mehreren jungen Menschen zu, die sich über dieses Kernproblem Gedanken machen. Wo liegt das Problem? Die jungen Menschen, die sich in verschiedenen Plenen, in den nationalen Treffen oder vor der Reithalle in Bern zusammenfinden, erkennen, dass uns der Kapitalismus, der Konsum und das Streben nach Materialismus am Ende des Tages nicht erfüllt und unsere Lebensgrundlage sogar zerstört. Was wir als Bewohner dieses Planeten wirklich wollen sind Dinge, die unser Leben langfristig reicher machen. Verbindung zu anderen Menschen, Zugehörigkeit und Akzeptanz in einer Gemeinschaft, Geben können - nicht nur nehmen.

Diese Themen beschäftigt die Klimajugend in der Schweiz. In diversen Treffen des Klimastreiks Schweiz wird von sozialen Revolutionen und Gesellschaftswandel geredet. Änderungen, die nötig sind, um die grosse Herausforderung, vor der wir stehen, anzugehen.

Die ersten zwei Akte sind selbstreflexiv. Während dem wir verschiedene Menschen im Film kennenlernen und sehen, was diverse Arbeitsgruppen machen und wie sie zusammenarbeiten, schauen wir parallel auch dabei zu, wie dieses Material dann vom Filmteam im Schnittraum angeschaut und besprochen wird. Das Team überlegt sich, in welcher Form der Film präsentiert werden kann, wie er eine möglichst grosse Wirkung auf alle Zuschauer haben kann. Dieser Film soll Menschen zu Diskussionen anregen und zwar so, dass Mensch seine*ihre Ideen dazu mit den Menschen teilt, die dabei neben einem sitzen. Egal, ob Mensch die Person neben sich kennt, oder nicht. Was dann im Kinosaal auf der Mikroebene passiert, steht dafür, was der Film in einer Gesellschaft auslösen möchte: Das Zusammenkommen von verschiedensten Menschen mit verschiedensten Hintergründen, die gemeinsam ein Ziel verfolgen wollen: Eine lebenswerte Zukunft zu gestalten.

Akt 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach den ersten zwei bestehenden Akten wollen wir mit dem Leuchtturmfilm fortfahren und einen weiteren Akt erstellen. Es gibt viel Filmmaterial von verschiedenen Events und Treffen des Klimastreiks, die die Geschichte weiter erzählen, die neue Entwicklungen, Prozesse, Erkenntnisse und Erfolge zeigen. Darum treffen wir uns seit November in Zürich im Klimaraum, wo wir ein Film - und Tonstudio aufgebaut haben. Darin wollen wir uns in verschiedenen Intensiv - oder weniger intensiven Phasen während mehreren Tagen treffen, um uns dem Prozess zu widmen, am Film weiterzuarbeiten. Dieser Prozess ist offen für alle, jede*r darf sich dabei einbringen.

Der fertige weitere Akt des Films soll mit den Vorherigen zusammen am 18. Januar 2020 in verschiedenen Orten der Schweiz (auch West-) zum einjährigen Jubiläum des Klimastreiks Schweiz gezeigt werden.

Intention[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wer sind wir, von wo kommen wir → Entstehungsgeschichte Leuchtturmfilm

Vision für Output

Kommunikatives Projekt

Sinnvoller & komplexer Aktivismus

Output Vorstellung? → Filmvorführungen, Podiumsdiskussionen, Gespräche in Gruppen

Arbeitsplanung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Umsetzung der Arbeitsplanung des Films ist in 3 verschiedene Untergruppen aufgeteilt: Studio, Content und Team.

Studio[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um das Leuchtturmfilmprojekt umzusetzen, brauchen wir Örtlichkeiten und eine gewisse Infrastruktur, die wir dafür nutzen können. Im Klimaraum in Zürich haben wir ein Film- und Tonstudio eingebaut, welches uns einen Schnittplatz und Raum, um Filmmaterial und Equipment Ziel ist es, das Studio auch nutzen zu können, um den Ort auch mit anderen Projekten außerhalb der Filmarbeit zu verbinden, wie das Erstellen von Podcasts usw. Was ausserdem zum Arbeitsbereich des Studio gehören sind das organisieren der Datensicherung, sprich ein Festplattenkonzept zu erstellen und das Aufgleisen von Schnittsoftwares, die Mensch fürs Schneiden brauchen kann.

Content[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Produktion von Content für den Film teilen wir in drei verschiedene Teilbereiche ein: Preproduction, Production und Postproduction. 

Preproduction[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu der Pre Production gehören Arbeiten wie das Erstellen eines Wikieintrags für die AG Klimastreikleuchtturmfilm, welcher uns als Guideline und Anhaltspunkt für unsere Arbeit dient. Dieser sammelt zudem unsere Visionen und Vorstellungen zu dem Output, den wir kreieren. Man könnte das Ganze als Konzeption für den Film, bzw die verschiedenen Akte verstehen.

Im Grund spielt die Pre Production jedes Mal eine Rolle, bevor mensch Events, Momente im Klimastreik filmen geht. Mensch muss Filmequipment organisieren, sich überlegen, wie am besten gefilmt wird, welche Formate Sinn machen, wieviel gefilmt werden kann/soll. Ob Mensch alleine arbeiten kann, oder für den Dreh Unterstützung braucht.

Filmequipment ist in Zürich im Klimaraum gelagert, welches nach Absprache gebraucht werden kann.

Production[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Klimastreik Bewegung wird seit ihrem Beginn aus verschiedenen Perspektiven begleitet und dokumentiert. Mit der Production ist hauptsächlich das Sammeln von Filmmaterial gemeint, welches unsere Bewegung repräsentiert. Menschen filmen Streiks, nationale Treffen, aktivistische Aktionen usw. Während den Drehs macht hauptsächlich jemensch Kamera, während dem jemensch den Ton macht. Oft gibt es eine Person, die dabei - zwar nicht durchgehend - aber, wenn die filmenden Menschen Richtlinien brauchen, Regie führt. Diese Rollen können und sollen während den Drehs rotieren.

Wenn eine Person neu zu der AG Klimastreikleuchtturmfilm kommt, können Menschen, die Erfahrung haben und oft bei Drehs dabei waren den Neu Dazukommenden erklären, wie das Filmequipment einzusetzen ist, Anleitung geben etc.

Generell ist es wichtig und schön, wenn wir in verschiedenen Momenten und Situationen, die der Klimastreik Schweiz bewegt, dabei sein können um vielseitige Facetten von unserer Bewegung einzufangen.

Postproduction[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Posproduktion wird das gesammelte Material gebackupt, Ton und Bild gesynct, gesichtet, ein Konzept für den Schnitt ausgedacht und schlussendlich dann geschnitten.

Das gefilmte Material wird bei der Schnittplatz Station in Zürich gesammelt und gebackupt. (Momentaner Stand:) Das Originalmaterial wird auf einzelnen Festplatten gespeichert. Von da wird es auf der “Main-base” nochmals als konvertierte (Prores) und gesyncte files abgespeichert. Von da aus sollte dieses Material direkt für den Schnitt verwendet werden können.

In der Postproduction spielt vor allem das Erstellen eines Konzepts für den Film, das Sammeln von Ideen und das Reflektieren und Diskutieren über das Filmmaterial eine grosse Rolle. Es müssen Entscheidungen getroffen werden, welche Aussagen im Film gemacht oder nicht gemacht werden, wie tiefgehend was kommuniziert wird etc. An solchen Entscheidungen soll wenn möglich, immer ein grosser Teil des Teams beteiligt sein.

Der Klimastreikleuchtturmfilm kann als Dokumentarfilm gesehen werden (?), welche sich dadurch auszeichnen, dass sich Geschichte und Dramaturgie des Films oft in der Postproduction herauskristallisieren. Dafür : Place mats, grosse Timeline mit Postits.

Team[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Team vom Klimastreikleuchtturmfilm sind Menschen, die sich an verschiedenen Aspekten der Arbeit beteiligen und da darfst auch du dazugehören. Im Team stellen wir uns Fragen wie welche Rolle jede*r von uns im Arbeitsprozess hat.

Wichtig ist dabei, dass jede*r den Teil machen kann, womit er sich wohl fühlt. Dass heisst, dass alle das kennen und verstehen können muss, womit Mensch sich im Prozess beschäftigen will. Dafür kann Mensch sich beim bestehenden Team Hilfe holen, nachfragen können und dabei unterstützt werden. Wenn sich also jemensch beispielsweise an der Postproduction beteiligen möchte, sollte Mensch schauen, dass die Person dazu richtig eingeführt wird. Eine weitere wichtige Frage, ist, wie wir zusammenarbeiten. Diese Frage wird im Team in verschiedenen Situationen wiederholt angeschaut und alle Teammitglieder*innen können angeben, wie es für sie möglich ist, am Prozess teilzuhaben.

Dafür werden Zeitpläne erstellt, die klären, wer sich wann am Arbeitsprozess beteiligen kann und will. Teammitglieder*innen können sagen, ob sie sich mehrere Tage nacheinander intensiv beteiligen wollen oder ob Mensch sich in Form von mehreren einzelnen Halbtagen beteiligen will. Welche Rollen gibt es? → Punkt 5.? Regie, Kamera, Ton, Schnitt

Wie arbeiten wir zusammen? → Zeitpläne / Management in form von Tabelle, wo man sich einträgt?

Zeitplan transparent machen

Call to act[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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