Regionalgruppe Zürich: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Klimastreik Schweiz
Wechseln zu: Navigation, Suche
(Mitmachen)
K (Arbeitsgruppen)
Zeile 85: Zeile 85:
 
Diese Arbeitsgruppe befasst sich mit Lebensorten jeglicher Art.
 
Diese Arbeitsgruppe befasst sich mit Lebensorten jeglicher Art.
  
=== AG Klimafeminist*innen ===
+
=== [[UAG Klimafeminist*innen (Zürich)|AG Klimafeminist*innen]] ===
 
Gruppe die einen Fokus setzt auf den Zusammenhang zwischen der Klimakrise und Geschlechtsungleichheiten.
 
Gruppe die einen Fokus setzt auf den Zusammenhang zwischen der Klimakrise und Geschlechtsungleichheiten.
  

Version vom 4. Juli 2020, 12:29 Uhr

Der Klimastreik Zürich ist eine Regionalgruppe des Klimastreik Schweiz. Ursprünglich "zuständig" für den ganzen Kanton, entstand bei zunehmender Grösse das Bedürfnis, eine Dezentralisierung des Streiks zu erreichen, beispielsweise durch das Entstehen der Regionalgruppe Winterthur. So ist die Regionalgruppe Zürich heute vor allem in der Stadt Zürich aktiv, aber vernetzt im und um den Kanton Zürich.

Alle Artikel, die Zürich betreffen, findest du in der Kategorie Zürich, so z.B. auch die Klimaorte (Zürich).

Mitmachen

Wir brauchen dich! Der Klimastreik lebt von ehrenamtlicher Arbeit und Spenden. Du kannst dafür unsere offenen Strukturen, Inklusivität und natürlich das Gemeinschaftsgefühl erwarten.

Um aktiv in der Klimabewegung Zürich zu werden empfehlen wir 2 Wege: Mensch schaut in den Klimastreik Zürich Kalender und besucht eine der dort eingetragenen Sitzungen, Treffen oder Events oder mensch sucht sich einen Klimastreik Buddy, welche*r sie in die Bewegung einführt. Das Buddysystem befindet sich auf Telegram, einem Messenger vergleichbar zu WhatsApp, welcher aber viel geeigneter für die Nutzung als Bewegung ist.

Entstehung

Inspiriert durch Greta Thunbergs Aufruf am 12. Dezember auf Instagram organisierten Gymnasiasten und Gymnastiantinnen innerhalb des 13. Dezembers einen ersten Streik in Zürich, welcher am 14. Dezember (siehe Chronologie der Bewegung) stattfand.

Die Mobilisationsnachricht, welche in der eigenen Schule und an Freunde weitergeleitet wurde, kam über unbekannte Wege in eine Whatsappgruppe, in der sich bereits klimainteressierte junge Menschen zusammengefunden hatten. Ohne grosse Planung im Voraus wurde dann am Freitagmorgen zum ersten Mal in Zürich und in der Schweiz von Jungen gestreikt. Von den jeweiligen Schulen aus ging es, bereits auf der Strasse, zum Stadthaus Zürich, wo man aufeinander traf und Freude über die grosse Anzahl Menschen ausbrach. Nach einem Gespräch mit einem Angestellten der Stadt ging es unter stetiger Begleitung der Stadtpolizei Zürich durch die Innenstadt.

Der Streik endete auf der Polyterasse vor der ETH Zürich, wo spontan ein erstes Mobilisationsvideo gedreht wurde. Seit diesem Tag gehört „Klimastreik Schweiz“ zu der weltweiten Jugendbewegung welche sich für mehr Klimaschutz einsetzt und heute bereits über die Jugend hinaus funktioniert. Durch diesen ersten Streik bildete sich zum ersten Mal eine Art Organisationskomitee mit neu an Politik interessierten jungen Menschen und Jugendlichen mit Erfahrung, welche das Mittel des Streiks bereits 2017 bei der #KeLoscht-Bewegung[1] gegen Sparmassnahmen in der Bildung erprobten. Mit der schnell ansteigenden Teilnehmer*innen-Anzahl stieg das Bedürfnis, sich zu koordinieren und einen Austausch mit anderen Städten zu ermöglichen. Werte wie ein Verständnis von basisdemokratischen Strukturen (jeder*r kann und soll sich in der Organisation beteiligen) sowie Entscheide im Konsens (Berücksichtigen von Minderheiten) wurden durch die damals sehr aktiven Personen initiiert und gelten seither als gegeben.

Plenum

Bisher gab es ein Züri-Plenum, bei welchem jeweils Entscheide auf Stufe der Regionalgruppe getroffen wurden. Da es sich als ungeeignetes Format herausstellte, wurde es durch das OpenSpacePlenum, das ThemenPlenum und das Koordinations-Treffen ersetzt.

OpenSpacePlenum

Das OpenSpacePlenum dauert ca 2-3 Stunden und findet alle 3 Wochen statt. Es können Ideen eingebracht, Projekte vorangebracht werden und kleinere Diskussionsrunden stattfinden, wobei sich alle Anwesenden in 3-6 Gruppen aufteilen und an dem teilnehmen können, was sie für relevant befinden. Zum Schluss gibt es die Möglichkeit, nicht-strukturelle oder -identitätsstiftende 2/3-Mehrheitsentscheide zu treffen.

ThemenPlenum

Ein ThemenPlenum soll Raum für ausgiebigere Diskussionen und Arbeitsprozesse zu einem konkreten Thema bieten. Es wird von einer Gruppe vorbereitet, die Bedarf danach hat. An einem ThemenPlenum kann ein Konsens-Entscheidungsfindungsprozess stattfinden, welcher auch Entscheide zu strukturellen und identitätsstiftenden Punkten erlaubt.

Koordinations-Treffen

Das Koordinations-Treffen soll helfen, aktuelle Informationen der Bewegung einfacher zugänglich zu machen. Es treffen sich Delegierte aller Arbeitsgruppen (AGs) und Projekte, welche diese aktuellen Informationen über das Geschehen niederhalten. Die AG Koordination, welche die Treffen vor- und nachbereitet, erstellt daraus ein Informationsdokument.

Orte und Räume

Klimaraum

Seit Anfang Oktober 2019 hat der Klimastreik Zugang zu einem ganzen Stockwerk in einem Bürogebäude nahe beim Bahnhof Hardbrücke. Gemeinsam mit der Klimastadt Zürich, Fossil-free, Eltern fürs Klima, KlimaSeniorinnen, Nebenrolle Natur, Scientists for Future, Klima-Grosseltern Schweiz und Architects for Future darf der Klimastreik diesen Klimaraum nutzen.

Klimakirche

Dieses Projekt ist noch in Entstehung. Das grosse Kirchenschiff bietet Platz für viele Menschen und bietet sich möglicherweise sogar für nationale Treffen, sicher aber für das regionale Plenum an. Die Klimakirche sollte jedoch nicht primär ein Sitzungs- und Arbeitsort sein. Die Idee wäre einen Ort für gemeinschaftliches Beisammensein, Austausch, gemeinsames Lernen und Ausprobieren zu schaffen, einen Ort zum Verweilen, um sich Zeit zu nehmen, um mit der Klimakrise und der Situation in welcher wir uns befinden, einen Umgang zu finden. Einen Ort zum reflektieren, regenerieren, träumen, erleben, entstehen. Es soll ein Ort sein, welcher zugänglich ist für alle Menschen und wo sich alle wohl und willkommen fühlen können.

Arbeitsgruppen

Wie in fast allen anderen Regionalgruppen, haben sich auch in Zürich Arbeitsgruppen gebildet, um die Arbeitslast besser zu verteilen.

Die folgende Liste ist nicht vollständig. Eine ausführlichere Liste findet sich in der Chatbeschreibung des allgemeinen Chats der Regionalgruppe sowie im Informationsdokument (siehe AG Koordination).

AG Koordination

Organisiert die Koordinations-Treffen, bei welchen ein Informationsdokument verfasst wird. Dieses soll helfen, den Zugang zu aktuellen Informationen zu vereinfachen.

AG Aktivismus

Plant und führt Aktionen durch, um das Thema Klimakrise präsent bleiben zu lassen. Unterstützt ausserdem andere AGs und Projekte bei konkreten Aktionen.

AG Mobilisierung

Mobilisiert für Events, Aktionen, Demonstrationen und Streiks der Klimastreik-Regionalgruppe Zürich, anderer Regionalgruppen oder des nationalen Klimastreiks. In besonderen Fällen wird auch für externe Events mobilisiert, dies sollte jedoch mit der Zustimmung der ganzen Region und innerhalb der definierten Richtlinien geschehen.

AG Bildung & Werte

Erschafft Strukturen, um Wissen zu sammeln und zugänglich zu machen. Führt Events durch, um das Wissen interessant zu verbreiten.

AG Organisatorisches

Dient als Informations-Stelle des Klimastreiks ZH. Sie behält einen Überblick über die Arbeitsdokumente, Chats und Ressourcen innerhalb der Regionalgruppe und kann angefragt werden, falls etwas gesucht wird (ähnlich wie ein Sekretariat). Ausserdem macht sie sich Gedanken zu strukturellen Lösungen und versucht, die Region am Leben zu erhalten.

AG Legal & Schulen

Die Arbeitsgruppe Legal Team und Schulen befasst sich mit rechtlichen Fragen rund um die Schulstreiks und die Demos. Ihre Aufgaben sind:[2]

  • Bewilligung von Demonstrationen und Kundgebungen
  • Entwicklung eines Sicherheitskonzepts (Ordner, geeignete Routenfindung, Zusammenarbeit mit Polizei)
  • Rechtliche Beratung und Unterstützung der „Streikenden“ (Absenzen, Bestrafungen)
  • Rechtliche Beratung und Unterstützung der Demonstrierenden

Kontakt: legal-zh@climatestrike.ch

AG Kommunikation

uAG Social Media

Kümmert sich um die Mobilisierung über die sozialen Medien (EMail, Facebook, Instagram, Telegram, Twitter, WhatsApp).

uAG Creative

Erstellt digitales Motivationsmaterial.

uAG Medienarbeit

Kümmert sich um den Medienkontakt.

uAG Webseite

Kümmert sich um die Webseite.

AG Finanzen

Kümmert sich um die Finanzen. Wenn du Geld zurück erstattet bekommen willst, kannst du dich einfach bei ihnen melden.

AG Lebensorte

Diese Arbeitsgruppe befasst sich mit Lebensorten jeglicher Art.

AG Klimafeminist*innen

Gruppe die einen Fokus setzt auf den Zusammenhang zwischen der Klimakrise und Geschlechtsungleichheiten.

Einzelnachweise