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Systemwandel

1.170 Bytes hinzugefügt, 21:14, 29. Jul. 2019
Grundsätzlicher Wertewandel
Das aktuelle System, welches die Forderung des Systemwandels verändern möchte, wird von der Bewegung nicht einheitlich begriffen und benannt. Unter anderem wird es als unser wirtschaftliches System, als unsere zerstörerische Lebensweise, als Kapitalismus oder als untätige Politik bezeichnet. Ausserdem wird der Begriff des Systemwandels auch häufig im Plural verwendet, um zu verdeutlichen, dass mehrere Systeme (zum Beispiel ökologische, wirtschaftliche oder politische Systeme) im Wandel stehen.
=== Wachstum ===
Unsere westliche Welt geht stark von grenzenlosem Wachstum aus. Die kapitalistische Wirtschaft muss wachsen, sonst funktioniert sie nicht mehr.
Auch über das alternative System, in welches sich das aktuelle System entwickeln sollte, besteht keine Einigkeit. Verschiedene Ansätze wie die [[Bedarfswirtschaft]], Kreislaufwirtschaft, Verstaatlichung von Konzernen, die Abschaffung des Flugverkehrs, Sozialismus, Kommunismus, demokratischer Konföderalismus, Errichtung von internationalen Behörden und ökologischen Gerichtshöfen und viele mehr werden aktuell kontrovers diskutiert.
Damit wir nicht in diesen Schlagworten ersticken, versucht die Bewegung, den Diskus auf weniger ideologische Ebene zu verschieben:. Folgende Ansätze sind Teil des Diskurs und so weder im Konsens verabschiedet, noch bereits breit diskutiert.
=== Grundsätzlicher Wertewandel ===
Ein "gutes Leben" ist viel weniger von "materiellem Wohlstand" geprägt, als von vielen anderen Faktoren:
* Zeit zu haben, sich ein stabiles, soziales Umfeld aufzubauen: Erfüllung durch Freundschaften und Liebe.* Zeit zu haben, sich selbst zu entdecken: Erfüllung durch Kreativität und Selbstverwirklichung, jenseits der Lohnarbeit. * Zeit zu haben, sich zu bilden: Erfüllung durch Inspiration, Bewusstseinserweiterung, Bildung.
<br />Wie kann Mensch weniger materiellen Wohlstand besitzen und trotzdem das Gefühl haben, nicht zu verzichten?
=== Wandel * Mehr Teilen: Kein Komfortverzicht, aber weniger Konsum.* Nachhaltigere Produkte: Eine Bedarfswirtschaft, die haltbare und reparierbare Dinge herstellt, die wir wirklich brauchen.* Besinnung aufs Wesentliche: Welcher Besitzt mach mich wirklich Glücklich?* Stärkung des Energiesystems ===nicht-materiellen Wohlstands* Überwinden der eigenen Trägheit* Überwinden der Angst, dass durch den Konsumverzicht die Wirtschaft kaputt geht.
=== Wandel des Ernährungssystems Energiesystems===Massive Reduktion des Verbrauchs und wegkommen von fossilen Energieträgern. Stromproduktion aus erneuerbaren Energien. Dezentrale Produktion und intelligente Verbraucher, welche Netzschwankungen stärker ausgleichen.
=== Wandel des Mobilitätssystems Ernährungssystems===Lokale und saisonale Produkte. Permakultur statt Monokulturen. Reduktion der Wege: Abschaffung der Grossverteiler und Rückkehr zu einem gewissen Selbsversorgungsgrad. Weniger stetige Auswahl, dafür aufs Jahr gesehen mehr Vielfalt, weil saisonal.
===Wandel des Mobilitätssystems===Abkehr von ineffizienten Mobilitätsformen wie dem motorisierten Individualverkehr.  === Wandel des Produktionssystems ===
==Kommunikation==
Bürokraten, interface-admin, Administratoren
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