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Systemwandel

906 Bytes hinzugefügt, 21:30, 29. Jul. 2019
Wandel des Mobilitätssystems
Wie kann Mensch weniger materiellen Wohlstand besitzen und trotzdem das Gefühl haben, nicht zu verzichten?
* Mehr Teilen: Kein Komfortverzicht, aber weniger Konsum.* Nachhaltigere Produkte: Eine Bedarfswirtschaft, die haltbare und reparierbare Dinge herstellt, die wir wirklich brauchen.* Besinnung aufs Wesentliche: Welcher Besitzt mach mich wirklich Glücklich?* Stärkung des nicht-materiellen Wohlstands* Überwinden der eigenen Trägheit* Überwinden der Angst, dass durch den Konsumverzicht die Wirtschaft kaputt geht.
===Wandel des Energiesystems===
===Wandel des Ernährungssystems===
Lokale und saisonale Produkte. Permakultur statt Monokulturen. Kleinere Bauernbetriebe statt industrieller Produktion mit Pestiziden. Reduktion der Wege: Abschaffung der Grossverteiler und Rückkehr zu einem gewissen Selbsversorgungsgrad. Weniger stetige Auswahl, dafür aufs Jahr gesehen mehr Vielfalt, weil saisonal.
===Wandel des Mobilitätssystems===
Abkehr von ineffizienten Mobilitätsformen wie dem motorisierten Individualverkehr: Autofreie Städte und Aufhebung von Autobahnen; Autos nur noch für ländliche Gebiete und Strecken bis unter 100 km. Ansonsten Verlad auf den Zug. Abschaffung von Pendler-Abzügen. Erschaffen von fairen Rahmenbedingungen für Velos und Fussgänger*innen: Zersiedelung stoppen durch menschengerechtes Bauen: Kein Platz für Parkplätze und weite Wege. Vergünstigung des öffentlichen Verkehrs, Ausbau des europäischen Schienennetz, Ausbau von Nachtzugverbindungen. Massive Reduktion und Verteuerung des Flugverkehrs.
===Wandel des Produktionssystems===
Erschaffen einer Kreislaufs- und Bedarfswirtschaft, welche kein Interesse auf quantitatives Wachstum hat, sondern auf Qualitätssteigerung und Nachhaltigkeit: Abschaffen der Produktionshierarchien und Einbinden aller Mitarbeitenden in die Entscheidungsfindung der Unternehmen: Geimeinwohlökonomie. Neudenken der Finanzindustrie.
==Kommunikation=Wandel der Demokratie===Bei der in Zürich stattgefunden Diskussion zum Systemwandel (organisiert von der [[AG Bildung & Werte (Zürich)]]) wurde der Entscheid gefasst, den Begriff "'''Systemwandel'''" dem Begriff "Systemwechsel" zu bevorzugenErschaffen einer gemeinsamen Entscheidungsfindung, weil er den Prozess des Wandels und des aktiven Gestaltens eines neuen Zusammenlebens integriert. Weiter wurde beschlossen, dass wir Diskussion unbedingt in die breite finanzielle Interessen nicht mehr über das Interesse der breiten Bevölkerung tragen müssenstellt: Umgang mit Medien, weil es ein breit abgestützter Prozess sein sozialen Medien und Werbung muss, bei dem so viele Menschen wie möglich mit einbezogen werden sich lösen von den Interessen einzelner. Politiker*innen müssenSachpolitik betreiben können und sollten sich nicht um ihre Wiederwahl kümmern.  Trotzdem wird der Begriff "Systemwandel" von vielen Seiten als problematisch eingestuft, weil er in der Wahrnehmung vieler als polemisch gilt Lobbyismus und mit sozialistisch-kommunistischen Vorstellungen assoziiert wirdfinanzielle Interessen müssen offengelegt werden. Hier ist es wichtigAlle Bürger*innen müssen sich die Zeit nehmen können, sachliche Aufklärung politische Prozesse zu leisten verstehen und sich klar an den Vorteilen, aber auch an den unübersehbaren Nachteilen des Realkommunismus daran zu orientieren. Für die Zukunft bietet der Ausdruck "eine neue, nachhaltige Form des Zusammenlebens" eine interessante Alternativebeteiligen.
==Gründe für das Fordern eines Systemwandels==
Die Forderung nach einem Systemwandel wird als problematisch eingestuft, weil sie dem aktuellen System nicht die Chance gibt, den Klimawandel zu bekämpfen. Statt auf eine riskante Umstellung der gesamten Gesellschaft soll stattdessen auf wirksame Massnahmen gesetzt werden, die bereits jetzt möglich sind. Ausserdem möchten sich viele Mitglieder von [[Klimastreik Schweiz]] nicht mit alternativen wirtschaftlichen und politischen Systemen als demjenigen der Schweiz identifizieren.
==Entscheidungen zur VerwendungKommunikation==Bei der in Zürich stattgefunden Diskussion zum Systemwandel (organisiert von der [[AG Bildung & Werte(Zürich)]]) wurde der Entscheid gefasst, den Begriff System"'''wandelSystemwandel'' '" dem Begriff System''wechsel'' "Systemwechsel" zu bevorzugen, weil er den Prozess des Wandels und des aktiven Gestaltens eines neuen Zusammenlebens integriert. Weiter wurde beschlossen, dass wir die Diskussion unbedingt in die breite Bevölkerung tragen müssen, weil es ein breit abgestützter Prozess sein muss, bei dem so viele Menschen wie möglich mit einbezogen werden müssen.  Trotzdem wird der Begriff "Systemwandel" von vielen Seiten als problematisch eingestuft, weil er in der Wahrnehmung vieler als polemisch gilt und mit sozialistisch-kommunistischen Vorstellungen assoziiert wird. Hier ist es wichtig, sachliche Aufklärung zu leisten und sich klar an den Vorteilen, aber auch an den unübersehbaren Nachteilen des Realkommunismus zu orientieren. Für die Zukunft bietet der Ausdruck "eine neue, nachhaltige Form des Zusammenlebens" eine interessante Alternative.
==Literatur==
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